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Was ist eigentlich Moosgummi?

Er kann oft unverzichtbar sein, trotzdem wissen nicht viele alle Hintergrundinformationen über Moosgummi . Also, was ist eigentlich Moosgummi? Moosgummi ist ein elastischer Schaumstoff, der weitgehend geschlossenporig ist. Er gehört deshalb auch zur Gruppe der Porengummis. Dieser wird unter dem Zusatz von Treibgasen aus Chloropren, Naturkautschuk, Acrylnitril-Butadien-Kautschuk oder vergleichbaren synthetischen Kautschuken hergestellt.

Moosgummi wird in vielfältiger Weise als Dichtungsmaterial in Form von Rundschnüren, Vierkantprofilen, Platten oder Formteilen eingesetzt. Außerdem ist er als isolierendes Bekleidungsmaterial in Tauchanzügen zu finden. Was fiele nicht wissen: Auch die Ringe beim Ringtennis bestehen aus Moosgummi. Das formvulkanisierte Moosgummi kann wiederum mit verdichteter oder geschlossener Oberfläche hergestellt werden.

Häufig verwechselt wird Moosgummi mit dem geschlossenporigen Zellkautschuk. Oder auch mit EVA-Schaumstoffen, die sehr oft im Bastelbereich als Moosgummi bezeichnet werden. Aber das ist falsch und für den Nutzer verwirrend.

Mit Formteilen und Profilen aus Moosgummi lassen sich vielfältige und technisch sichere Lösungen erzielen. Die extrem große Variationsbreite in Bezug auf Weichheit, Elastizität, Oberfläche, Formgebung und Beständigkeit macht Moosgummi unverwechselbar. Man könnte sogar sagen, dass er als maßhaltige Dichtung, Schallisolationselement, elastische Lagerung und für weitere unzählige Anwendungen unentbehrlich sein kann.

Der Zellkautschuk ist übrigens ein geschlossenzelliges oder -poriges Elastomer. Es wird in Blockform hergestellt beziehungsweise geschäumt, damit es dann weiterverarbeitet werden kann. Das Besondere ist, dass die Zellen dieses Schaumes nicht untereinander verbunden sind. Das macht den Werkstoff wasser- und luftdicht. Aber auch ohne weitere Behandlung wie Beschichtungen nimmt Zellkautschuk keine Feuchtigkeit auf.

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